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Eine ruhige Atmung ist für die Konzentration unbedingt notwendig. Normalerweise funktioniert der Ablauf von selbst. Sobald wir versuchen uns zu konzentrieren, wird die Atmung ruhiger und verlangsamt sich. Wenn wir aber aufgeregt sind, wie in einer Prüfungssituation oder vor einer Rede geht die Atmung naturgemäss schneller und eine Konzentration wird dadurch fast unmöglich.
Aufregung bedeutet ja vor allem “Achtung Gefahr” was in früheren Zeiten in der Entwicklungsgeschichte des Menschen eine schnelle körperliche Reaktion oder körperliche Leistung erfordert hätte.
Genau das Gegenteil benötigen wir bei einer Prüfung. Wir sitzen ruhig da und sollen in Ruhe nachdenken.
Die Wirkung zwischen Atmung und Konzentration funktioniert aber auch umgekehrt. Wenn wir unsere Atmung gezielt beruhigen können, wird dadurch eine tiefere Konzentration möglich und innere Unruhe beseitigt.
Die Atmung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Übungen gegen Prüfungsangst.
Es ist eine der wichtigen Komponenten, die nach meinen Erfahrungen bei autosuggestiven Übungen nie fehlen dürfen.
Besonders bei Prüfungsangst sollten Übungen zur Verlangsamung der Atmung, wie man sie aus dem Yoga oder dem autogenen Training kennt, zu einer Verbesserung der Situation beitragen können.
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